Blog

Schön, dass du vorbei schaust! Hier findest du inspirierende und informierende Beiträge sowie kleine Geschichten, die die Seele berühren. Viel Spaß beim Lesen!

Übersicht

16. Januar 2021

Die gnadenlose Ehrlichkeit des Gesetzes des Spiegels

Heute habe ich die Liebe kennengelernt.

 

Ich habe sie durch den Mund anderer Menschen gehört. Sie haben für meine Selbstreflexion 6 Fragen beantworten, die sehr heilsam auf jenen wirken, der sie stellt.
Die Fragen lauteten:

1.: Welche 3 Stärken / Fähigkeiten siehst du in mir? Und...

2.: Was sind die ersten 3 Erlebnisse / Ereignisse, an die du denkst, wenn du an mich denkst?
(Inspiriert von Veit Lindau)

Ich habe diese Nachricht für ein umfangreiches Antwortenpool an verschiedenste Individuen gesendet und die aus ihrem Herzen ersten 6 Informationen aufgeschrieben.

(Diese Übung ist sehr wertvoll, wenn man sich an seinen eigenen Wert erinnern möchte!)

Als ich Nachricht für Nachricht durchlies, berührte es mich so tief, dass einige Tränchen flossen.

Als ich den lieben Menschen, die schon geantwortet hatten, eine Nachricht zurück geschrieben habe, habe ich zu einer guten Freundin die Worte: "Heute habe ich die Liebe kennengelernt" geschrieben. Ich wusste ja nicht, wie groß die Tomatenscheiben auf meinen Augen waren!
Sie fragte: "Wie hat sie sich dir gezeigt? (ein Blick in den Spiegel :) :) )

Da fiel es mir wie Schuppen vor die Augen: Na klar! Das kannte ich doch! Das habe ich gelernt! Doch oft ist man selbst der Blinde im Nebel.

Ich wusste jetzt: Die Menschen dienten mir heute als mein Spiegel auf die Frage, welche liebevollen Teile in mir wohnen.

Nach dieser Übung wurde mir bewusst, dass wir in einer Welt der Spiegel leben. Jeder Mensch, der mit seinen Gefühlen, Worten und Taten bei uns etwas auslöst und berührt, sei es positiv oder nicht gerade schön, dient für uns als SPIEGEL. Dieser steht sogar als Gesetzmäßigkeit geschrieben. Es ist also unausweichbar, sich mit der gnadenlosen Ehrlichkeit des Spiegelgesetzes auseinanderzusetzen.

Du triffst jeden Tag 10, 100e, 1000e von Spiegeln.

Sie können dir sehr hilfreich sein. Du lernst dich nämlich besser kennen: Genauer gesagt, du lernst die Teile kennen, die dir oft noch nicht bewusst sind.


Wir haben wieder die Wahl, wenn wir uns mit dem Spiegelgesetz befassen: Nutzen wir unsere positiven Spiegel, um wieder den unglaublichen Selbstwert zu spüren, vor dem wir manchmal wirklich blind sind oder nutzen wir unsere negativen Spiegel, die uns alle Schattenanteile von uns repräsentieren und wir daraus lernen können.

Ein Schatten steht in der Abwesenheit von Licht, also ist er eine nicht geliebte, eine abgespaltene Energie/Verkörperung, die wir von uns getrennt halten. Der Schatten alleine hat keinen Energiemotor, die Getrenntheit alleine ist die Lebensenergie des Schattens. Je weiter du dich von ihm entfernst, desto mehr Energie bekommt er.  Je näher du ihm begegnest, und zwar mit Liebe, desto mehr wird diese Energie schwinden. Völlige "Auflösung" tritt nur ein, wenn du ihn als ein Teil von dir erkennst und liebevoll aufnimmst. Die kraftvollle, zerstörerische und widerständische Kraft wird sich auflösen, wenn du (z.B in einer Meditation) dem Teil das gibst, nach dem er schon immer schreit. Was er wirklich bruacht. Von tiefstem Herzen aus. Wärme und Liebe, Halt und Sicherheit z.B...

Wenn du mit einem negativen Schatten arbeiten willst und ihn wieder integrieren willst, erhältst du das Geschenk, wieder ein Stückchen mehr GANZ zu sein. (Die Bedeutung dieser Formulierung wird dir besonders nach einer speziellen Schattenmeditation bewusst. Denn dann FÜHLST du, wie es ist, wieder ganz zu sein.) 

Ich empfehle dir hier, gute Methoden und eine gute Anleitung in die Meditation an die Hand zu nehmen und dich durch die Schattenarbeit führen zu lassen, damit es wieder lichter in dir wird.

Für dich wird dabei herausspringen, dass du keine unnötigen Energieen gegen die besagte Verkörperung verschwendest --> sondern sie von einer bisher unbekannten Tiefe verstehen kannst. Das heißt nicht, dass du es gutheißen brauchst, was diese Person oder Gruppe tut, aber du verlierst keine Energie mehr daran und strahlst genau das aus, was diese Menschen in Wirklichkeit und in der Tiefe ihres Herzens brauchen. Alleine dass du diese liebevollen Energien in dir trägst, trägst du auch dem Plan der unversellen Seele bei. Du nährst den Energiecontainer der Liebe und bist ein Vorreiter für Andere!

Siehst du, wie weit eine Auseinandersetzung mit einem negativen oder positiven Spiegel reichen kann? Du wirst wieder zum Held deiner Geschichte und nicht zum Opfer.

 

15. Januar 2021

Die Sinnlichkeit im Sein

philosophischer Text

Es ist ein innerliches Kerzenanzünden,

wenn du die Stille in dir wahrnimmst.

Wenn du ankommst, dich von der Traurigkeit aus der Vergangenheit

und von den Sehnsüchten aus der Zukunft befreist.

Das ist das Jetzt.

Dann erkennst du, dass uns womöglich diese 5 Buchstabenzu dem Glück führen können,

nach dem wir uns schon immer sehnen.

Bist du im Jetzt, fallen alle nötigen Fragen und Gedanken weg,

die dem unermüdlichem Geist entströmen,

damit wir im Glaube bleiben, das Glück sei immer verlockend, aber unerreichbar.
 

 

13. Januar 2021

Geschichten für die Seele

Das zersplitterte Ich

 

 

Eines Tages stand es mir gegenüber: hell und rein, strahlend war der Raum, in dem es sich begab. Ich stand etwas entfernt, guckte leise zu und versuchte, meinen Blick scharf zu stellen. Dieses Etwas war ein Kind. Und es hatte etwas in den Händen, doch ich konnte es nicht sehen. Ich wusste, dass es etwas ist, was nicht mehr ganz war. Es war etwas, das schmerzen würde, wenn man es erkennt. Das wusste ich. Ich versuchte, mich mit dem Kind zu verbinden. Versuchte, herauszufinden, wie ich mit ihm in Beziehung stand.
Ich trat näher, das Kind trat näher. Und langsam wusste ich, wer es war: Ich stand mir gegenüber. Meinem reinen, inneren Kind. Ein Kind, das ich mal war. Unschuldig, voller Liebe und Gutmütigkeit. So unschuldig. Aber es hatte dieses Etwas in den Händen.

 

Und als wir uns immer näher begegneten, wurde mir klar, dass dieses überaus unschuldige Kind etwa 7/8 Jahre alt war und ich musste schlagartig anfangen zu weinen. Ich vergoss Tränen, wie ich sie schon lange nicht mehr vergossen hatte. Ich war plötzlich zutiefst verletzt. Ich weinte, während ich meinen Fokus immer noch auf dieses Ding in seinen Händen legte. Da wurde ich plötzlich in meine Vergangenheit gesprudelt. Ich wusste, dass ich mit 7 oder 8 Jahren in der Grundschule war. Und ich wusste sofort, wieso es mich dorthin zog. Ich sah wieder das Kind an und da konnte ich es sehen: In seinen Händen lagen schwarze Scherben und Bruchstücke. Stücke, die einmal schön waren und ganz. Und ich wusste, dass dieses unschuldige Kind mit seinem Splitter in den Händen da stand. Wahrscheinlich hatte es diese Splitter in den Händen, seitdem es diese traumatische Erfahrung in der Grundschule erlebte. Und mir wurde plötzlich klar: Seit dieser Erfahrung war ich innerlich nicht mehr unschuldig und rein. Ich hatte meinen unschuldigen Blick auf die Menschen verloren, ich hatte das Böse kennengelernt.

 

Da ich diesem Kind nur begegnete, weil ich danach fragte, was der Auslöser meinen ständigen Auf- und Abs sei, der Auslöser, der mir aufgezeigt werden würde, bei der Frage, seit wann ich mein Gleichgewicht verloren hatte.

 

Und es war mir plötzlich einiges klar. Ich fühlte mich seitdem nicht mehr ganz rein. Es hatte einen sanften Teil in mir erschüttert, kurz und klein getreten mit seiner Dunkelheit und Boshaftigkeit.

 

Und weil ich mich seitdem fühle, als hätte ich meine Unschuld verloren, wandelte ich hoch aufwärts und in die Tiefen hinab.

Ich wusste schon seit längerer Zeit, dass es an der Zeit war, mein Gleichgewicht wieder zu finden. In meine Mitte zu kommen. Das kannte ich nicht mehr.


Und jetzt lag vor meinen Augen die Lösung: Ich musste dieses Kind irgendwie wieder rein werden lassen. Dass es nicht mehr seine schwarzen Splitter mit sich tragen muss.

 

Doch ich konnte gerade nichts tun. Ich war dazu in der Lage, den Schmerz zu spüren und die Verletzung von damals zu fühlen, als wäre sie in mir. Ich musste sie fühlen, denn ich musste annehmen, dass dies der Grund für meine verlorene Mitte war. Und ich war dazu in der Lage, um Hilfe zu bitten. Nach den Wesenheiten zu rufen, die mich immer umgeben, wenn ich nach ihnen frage. Ich legte mich also hin und ließ sie einfach nur bei mir sein.

Mir wurde alles klar.

Meine Probleme in der Realschule. Mein mutloser Start in meine Ausbildung. Meine jetzige Höllenachterbahnfahrt. Hoch hinaus und tief hinab. Alles, weil ich mich ganz tief in mir so verletzt fühlte und mein Vertrauen verloren hatte.

 

 

Es ist jetzt an der Zeit, wieder unschuldig zu sein. Ich bin dieses Kind und darf dieses Kind sein. Unschuldig, zart und fein. Mit einem liebenden Blick auf die Menschen. Bei den Tieren hatte ich es nie verloren.

Unvoreingenommen.

Ich darf das leben, wozu ich gerufen bin. Was ich schon immer liebte, als Kind Stunden damit verbrachte: Mich in meiner magischen Welt auszutoben. Ich werde wieder schreiben und mich selbst als würdig ernennen, eine Autorin zu sein. Ich möchte mit meinen Geschichten verzaubern.

Vielleicht werde ich ja zur berühmtesten Schriftstellerin für unheilbar kranke Kinder, wie z.B. von Krebs betroffenen Kindern. Und vielleicht werde ich zur bekanntesten Schriftstellerin in der magischen Welt der Kinderbücher. Und vielleicht schaffen es meine Geschichten, in der Trauerbegleitung als unglaublich nährendes und sanftes Mittel zu dienen, um wieder heil und ganz zu werden. Vielleicht werde ich mal ganz groß. Doch dazu ist es auch wichtig, zu fühlen, wie es ist, wenn man sich zerbrochen fühlt. Wenn ein heiliger Teil zerbricht. Und wenn man es durch eine Geschichte, oder nur das Aussprechen davon, schafft, wieder anzunehmen, wer man wirklich ist. Die Wunden mit einer Woge der Liebe und der sanften Gegenwart der Wesen heilen. Als Mittelpunkt von Himmel und Erde zu wirken.

 

Ich finde, die Welt ist oft zu hart und zu laut. Deswegen versuche ich, anstatt mich darüber aufzuregen oder zu zerbrechen, mich auszudrücken. Mich verantwortlich für die Welt sehe. Erkenne, dass ich zum Dienen gemacht bin. Mit dem, was mich ausmacht. Dass ich durch meinen Ausdruck einen Platz finde, in der es fein und magisch wird. Für alle verlorenen Kinder. Und für alle verlorenen großen Kinder. Ich finde, wir brauchen wieder etwas, das uns an unsere unschuldige, magische Seite erinnert.

Deswegen schreibe ich. Damit wir das nicht vergessen. Weil ich es noch habe. Und niemals verlieren werde. Dazu stehe ich. Wieso sollte denn eine Schriftstellerin normal sein? Frag dich das auch mal. Wieso solltest du normal sein?

 


Alles das, was du bist, bist du. 100% du. Das bist du und du bist es wert, dich auszudrücken. Denn du bist einmalig. Genauso wie dein energetischer (also unsichtbarer) und physischer (also sichtbarer) Abdruck. Bitte ahme nicht einen anderen Fußabdruck nach, der sich nie perfekt und ganz anfühlt, weil du das nicht bist. Deiner ist doch wunderschön. Anders. Individuell. Wunderschön. Und wird mit seiner Einzigartigkeit gebracht. Denn du hast was zu sagen, was nur du zu sagen hast! Fülle dich mit Mut, die Welt mit deinem Ausdruck zu beeinflussen. Geben ihnen durch dich einen Schwung in die richtige Richtung.

 

 

Für alle, die sich anders fühlen.

 

„Ich bin anders, aber das ist auch ganz normal so.“

 

Von HERZEN

Hannah

 

29. Dezember 2020

Bin ich als Einzelner so wichtig?

Oh ja, diesen Satz kenne ich zu gut. Zu oft habe ich mich schon als viel kleiner betrachtet, als ich eigentlich bin. Zu oft habe ich schon gedacht, ich bin nicht wichtig. "Was bringt es denn, wenn ich alleine anders denke oder handle? Das hat doch keinen Sinn"

Halt, Stop! Höre auf, das zu denken! Stop! Wer das hier denkt bist nicht du!

"Räusper"... Darf ich vorstellen? Der innere Saboteur.

Der innere Saboteur ist wie ein kleiner Zwerg, der alles versucht, damit du weiterhin an seinen Geschichten festhält. Seine Aufgaben sind unter anderem: Vermeidungsstrategien erstellen, für Sicherheit sorgen, für Unabhängigkeit sorgen (Unabhängigkeit bedeutet Abgeschnitten-sein, z.B. Dinge im "trotzigen Alleingang zu tun"; Das Gegenteil ist die Freiheit in der Verbindung), hilfreich zu scheinen, manipulierend zu sein.

Es sind Geschichten, in denen du damals eine entscheidende Erfahrung erlebt hast, in der du beschlossen hast, dass du nicht wichtig bist.

Der kleine Zwerg lebt aber nur, weil du an diese Geschichten glaubst, die er dir erzählen will!
Drehst du den Spieß um und erkennst, dass dieser Glaubenssatz nicht der Wahrheit entspricht, dass es der Zwerg in dir ist, der schon wieder das Mikrofon an sich gerissen hat und dein Gedankenradio führt, sieht dich dieser Zwerg erstmal entsetzt an.

Es wird jetzt zu einem Spiel, dass du jetzt in der Hand hast!

Schenkst du diesem Satz nicht mehr deinen Glauben, wird der Zwerg dich nicht mehr beeinflussen können.

"Und wieso bin ich denn so wichtig?"

Die Quantenphysik besagt, dass alles Energie ist. Du bist also Energie, die Erde ist Energie und das Universum. Stelle dir vor, jede Energieform ist wie eine Welle in einem riesigen Meer. Alles ist in- und miteinander verbunden.

Stelle dir vor, dass den Satz "Ich bin nicht wichtig" bestimmt tausende und abertausende Menschen glauben. Da die Energie immer der Aufmerksamkeit folgt, tut sich dieser Glaubenssatz zu einem schweren Gebilde auf und wird immer weiter wachsen, je mehr Menschen weiter in ihn investieren, d.h. daran glauben.

Bist du aber jetzt der Stein in der Geschichte, der mit der neuen Botschaft in das Wasser fällt und seine Wellen schlägt mit: "Hey, ich bin wichtig! Denn ich bin mit dem ganzen Meer verbunden und wenn ich beginne, an die Wahrheit zu glauben - und zwar dass ich unglaublich wertvoll und wichtig für die Welt und für die Heilung und Veränderung der ganz großen Probleme bin - beeinflusse ich alles um mich herum. Der Energieberg kann also durch MICH schwinden. Ein NEUER kann entstehen! Eine Wahrheit, die die Herzen berührt, denen ich begegne."

Als Einzelner bist du unglaublich wichtig!

 

Ein kurzer Exkurs zum Gesetz der Spiegelung, die hierfür perfekt als Unterstreichung passt:

Die Welt bzw. wie du sie siehst ist sozusagen dein energetischer Fingerabdruck. Das beruht auf der Gesetzmäßigkeit des Spiegels.

"Das Gesetz der Spiegelung besagt, dass alles, was Du im Außen siehst und erlebst, die Widerspiegelung Deiner bewussten und unbewussten Gedanken und Emotionen sowie Deines Verhaltens ist." (Quelle: Google)

Verändere deine Gedanken und du wirst deine Sicht auf die Welt verändern zu einer Sicht, die Zuversicht und Vertrauen an das gute Ende verspricht und nicht problemorientiert, sondern lösungsorientiert ist.

Von HERZEN

Hannah

29. Dezember 2020

Was hat es mit Meditation auf sich?

Diese Frage stellt sich dir vielleicht beim Durchlesen meiner Angebote.

Sofort kommt mir "das Innekehren" oder "im Hier und Jetzt ankommen" in den Sinn. Oh ja, Meditation ermöglicht es dir, deine Gedanken wie Wolken vorüber ziehen zu lassen und ganz einzukehren in den Moment, in dem dein Herz schlägt, in dem du atmest, bist. Das ist schon mal ein riesiger Mehrwert zu unserer immer schneller werdenen Zeit und für Menschen, die dazu neigen, viel zu denken und wenig zu spüren, bzw. den Gedanken immer Vorrang zu lassen!

Doch wenn ich länger darüber nachdenke, hat es noch viel tiefere und ergreifendere Gründe, zu meditieren!

 

Ich fange mal an, zu erzählen, wie meine erste Meditationssitzung abgelaufen ist.

Ich war gerade einmal 16, befand mich im ersten Ausbildungsjahr zur Kinderpflegerin, hatte keine Ahnung von einem Herzraum und wusste nicht, dass man Ängste auflösen kann. Ich kannte meine Angst ziemlich gut, doch keiner konnte mir bisher wirklich helfen.

In einem Teamcoaching wurde ich dann ins kalte Wasser geschmissen und durch den tiefen, besonderen Blick der Leiterin wurde meine Angst angetriggert. Von jetzt auf gleich wurde mein Hals eng und mein Herz fing heftig an zu schlagen. So fest, dass auch meine Lunge ganz eng wurde.

Ich war erstarrt, so peinlich war es mir fast, im Kreise meiner damaligen Kollegen so in Angst zu verfallen. Ich war es gewöhnt, auf der Schiene des Perfekt-seins und des Funktionierens zu fahren.

Ich dachte kurz, das ist mein innerliches Todesurteil.

Doch dann veränderte sich alles.
Sie begleitete mich durch meine Angst hindurch und ließ mich sie bis zum Höhepunkt fühlen. Danach kam die Auflösung. Ich weiß nicht mehr genau, wie sie es gemacht hat, doch diese Angst konnte ich irgendwie aus mir nehmen.

Danach durfte wieder Licht in meinen Körper. Es hat alles aufgefüllt, was vorher mit der Angst erfüllt war. Und, du glaubst es nicht: Meine Angst war weg! Sie war völlig verschwunden! Stattdessen fühlte ich genau das Gegenteil, und zwar Liebe und Freude!
Es klingt so absurd, doch genau das ist der Mehrwert von Meditationen.

Mit Meditationen kann man auch durch die Zeit reisen. Man kann die lineare Zeitlinie in unserer Welt verlassen - denn eigentlich gibt es keine Zeit - und sich in die Vergangenheit oder in die Zukunft begeben. Im tiefen Alpha-Zustand ist uns der bewusste Zugang zum Unterbewusstsein und Unbewusstsein möglich. Dort sind alle Programme von dir abgespeichert, dort sind deine Geschichten gut aufbewahrt, alle Ereignisse, die in deiner jetzigen und in deiner Vorvergangenheit passiert sind.

In der seelenbasierten Arbeit ist es auch wichtig, zu verstehen, dass man jene Programme, jene dunkle Geschichten über sich sehen und fühlen kann, die für deine Seele jetzt wichtig sind, in das Bewusstsein gebracht und in Liebe verwandelt zu werden.

Hierzu zwei ausführliche Beispiele:

  • Wieso reisen in die Vergangenheit?

Manche Probleme haben ihren Ursprung in der Kindheit oder noch weiter zurück: in einem früheren Leben. Doch wir können doch nicht mehr zurück reisen und die Situation ändern, die dazu geführt hat! Oder doch?
Wir können nicht mehr das ändern, was geschehen ist, sondern die Information mit energetischer Ladung in unserem System verändern. Unsere Geschichte sozusagen, die wir damit geschrieben haben und uns bis heute beeinflusst.

Wie? Genauso, wie ich es auch schon beschrieben habe: Mit dem Durchfühlen des alten Schmerzes, der nichts mehr mit der Gegenwart zu tun hat! Der endlich gelöst werden will! (Wie viele Leben soll er denn noch mitgeschleppt werden?)

Nur mit dem Wahrnehmen der Emotion und dem Annehmen kann Veränderung passieren. Denn Schatten ist nichts Weiteres als die Abwesenheit von Licht! Wenn du deinem Schatten Licht schenkst, also Liebe, dann beginnt er, sich aufzulösen. Ein Schatten, ein dunkler Aspekt von dir hat keinen eigenständigen Energiepol, er wird von der Trennung von dir genährt. Je weiter du dich von ihm distanzierst, desto größer wird der Schattenanteil. Nimmst du ihn zurück zu dir, erkennst ihn als ein Teil von dir an, schenkst ihm die Liebe, nach der er sich eigentlich sehnt, verwandelt er sich auch wieder in Liebe.

"Dein Gegenüber wird zu dem, mit welcher Intension du ihm gegenübertrittst!"

  • Wieso reisen in die Zukunft?

Die alten Schamanen wussten über die Weisheit, in die Zukunft zu reisen, um nicht als der zu leben, der sich über seine Vergangenheit identifiziert sondern als der zu leben, der weiß, wer er sein möchte!

Die Meditation zu deinem Zukunfts-Ich schenkt dir einen Vorsprung: Denn dein Herz kennt keine Zeit, es ist angebunden an das große Feld, an Gott, an alle Menschenseelen und Wesenheiten. Es weiß ganz genau, welcher Diamant in dir steckt und was dein Potentialweg für dich wäre! Also der Weg, der dich hin zum "Meister" deines Faches, deiner mitgebrachten Gabe bringt.

Deine Seele kennt also schon dein Zukunfts-Ich. In der Meditation kannst du ihm begegnen, das Gefühl bekommen, wie du in der Zukunft bist, was du tust, was du denkst, was du fühlst, welche Aufgabe du hast. Du kannst dort einen Anker und eine Ausrichtung darauf lenken, wer du sein willst. Du wirst sogar schon zu dem, denn du bist ja schließlich dein Zukunfts-ich und mit der Erinnerung und Verbindung an es füllt es dich mit seiner Persönlichkeit auf.

Du bekommst also dadurch schon einmal einen Beschleunigungsstreifen zu deinem persönlichen Sinn! Du hast jetzt schon der Welt einen großen Beitrag geleistet, indem du weißt, wer du in Wirklichkeit BIST.

Also. Meditation hilft dir, dein Denken auszuschalten. Meditation hilft dir, in die Zeit zu reisen. Meditation hilft dir, dein gesamtes Mindset, also deine Gedanken und Gefühle zu verändern.

Kurz gesagt: Es hilft dir, dein LEBEN zu verändern!

Noch Fragen? ;)

 


Ich hoffe, du hast etwas mehr Klarheit gewonnen.

Von HERZEN
Hannah


 

 
  • YouTube - Schwarzer Kreis
  • Facebook

©2020 Hannah Paul